New Generation E-Tournament: 2x GOLD und 1x BRONZE für Celos

27.05.2020

Der Sport entkommt langsam den Fängen des Coivod19: Die Sporthallen sind wieder geöffnet und der Trainingsbetrieb beginnt sich zu normalisieren, reale Wettkämpfe müssen allerdings noch warten. Dafür boomen wie beim Karate die E-Tournaments, und die Celo-Sisters aus Neulengbach sind wieder ganz vorne mit dabei:

New Generation E-Tournament: 2x GOLD und 1x BRONZE für Celos

Das „New Generation E-Tournament“ (30 Nationen aus allen 5 Kontinenten) wurde vom Montenegriner Karateverband organisiert und sah dreimal den Namen Celo in der Liste der Medaillengewinner. 

SLZ/HASL-Absolventin Funda Celo besiegte in der Vorrunde der allgemeinen Klasse die Kanadierin Marissa Meandro knapp mit 23,8 zu 23,7 Punkten und kämpfte sich mit eine 24,7 zu 24,5 Punkten gegen die Italienerin Jennifer Regis ins Finale. Dort musste die Afrikanerin Katelin Martin (Namibia) bei 24,5 zu 23,7 Punkten die Überlegenheit der Neulengbacherin anerkennen: Gold für Funda Celo und Rang zwei im E-Tournament-Ranking.

Eine Runde mehr hatte Schwester Isra Celo (wie ihre Schwestern UKA Zen Tai Ryu HAK) bei den Cadets (U16) zu bewältigen: Nach zwei Vorrunden-Siegen über die Engländerin Carla Rudkin-Guillen (24,5/23,1) und die US-Amerikanerin Jade Misaki Chu (24,4/23,3) hatte im Semifinale die Französin Mai-Linh Bui mit 24,2 zu 23,8 Punkten das Nachsehen. Das Finale gab die SLZ/HASL-Athletin nicht mehr aus der Hand: Ein klarer Sieg mit 24,3 zu 23,3 Punkten über die Französin Justine Huyet-Dumong brachte auch ihr Gold, zusätzlich aber die Führung im U16-Ranking der internationalen E-Turnier-Serie.              

Letzten Endes errang die Jüngste der Celo-Sisters, die achtjährige Hilal die Bronzemedaille im U8-Bewerb: Ein Vorrundensieg über die Luxembourgerin Alenor Plingers (22,7 zu 21,3) brachte sie ins Semifinale, wo sie Lokalmatadorin Neda Beljkas (Montenegro) mit 22,8 zu 23,9 Punkten ins Finale ziehen lassen musste. Schwester Sima Celo (U14) kam diesmal nach einer Niederlage gegen die Ungarin Amira Fodor nicht über Rang neun hinaus.