40. GP SLOVAKIA

23.02.2020

Der legendäre Grand Prix Slowakia, an dem bereits in den Neunzigern die besten St. Pöltner Karateka wie die nunmehrige Bundestrainerin Marianne Kellner und Andreas Huber teilnahmen, hatte zu seinem 40-Jahr-Jubiläum 2110 Nennungen aus 214 Organisationen aus 32 Nationen einen ungeahnten Andrang zu bewältigen. Umso erfreulicher das Abschneiden der Karate-Athlet/innen aus dem Raum St. Pölten.

40. GP SLOVAKIA

Die St. Pöltner Heeressportlerin Kristin Wieninger gewann in der allgemeinen Klasse als beste Österreicherin Kata-Bronze und hat damit die interne EM-Qualifikation gewonnen. In drei Runden erkämpfte sie sich die Teilnahme am kleinen Finale: In der dritten Runde verpasst sie den Einzug ins große Finale bzw. den Goldkampf nur um winzige 0,04 Punkte hinter Lokalmatadorin Alzbeta Oveckova. Der Kampf um Bronze gegen die Mazedonierin Jovanoska Puleksenia ging klar an die BORGL-Absolventin.

Die Neulengbacherin Funda Celo nahm sich ein unerwartet frühes Ausscheiden in der allgemeinen Klasse zu Herzen und ging voll motiviert in den U21-Bewerb: Die SLZ/HASL-Athletin gewann beide Vorrunden ihres Pools klar und erreichte das Finale gegen die Siegerin der allgemeinen Klasse, die Vietnamesin Thi Phuong Nguyen. Die jüngere Schwester der Ex-Weltmeisterin (2008) Hoang Ngan Nguyen gewann den Bewerb relativ knapp mit 25,88 gegen Funda (25,68). Diese Platzierung der Staatsmeisterin glänzt wie Gold.

Einen Wettkampftag wie man ihn sich erträumt erlebte Sport-Handelsschülerin Isra Celo, die an diesem Tag unschlagbar schien: Sie erhielt in allen 4 Runden bis ins Finale die deutlich höchsten Noten des Gesamtbewerbes (25,0 - 24,72 - 26,4 - 25,6) und gewann wie schon im Vorjahr unangefochten Gold unter 41 Starterinnen aus neun Nationen.

Ein Lebenszeichen gab auch Isras Klassenkollege Cenk Tosun von sich: Der aus Salzburg stammende SLZ/HASL-Karateka bot nach einer sechsmonatigen Verletzungspause bei den Cadets mit Rang fünf eine tolle Leistung und schrammte knapp am Podest vorbei. In derselben Kategorie belegte Florian Zöchling Rang sieben unter 39 Startern aus 13 Nationen.