EM-GENERALPROBE GELUNGEN

20.01.2018, mit Fotogalerie

Die Jugend- und Junioren-Europameisterschaft Anfang Februar im russischen Sotchi, dem Ort der Olympischen Winterspiele 2014, werfen ihre Schatten voraus: Europas Top-Jugend traf sich in Hard am Bodensee beim Austrian Karate Champions-Cup zu einem letzten Kräftemessen und zur Formüberprüfung vor der EM: 130 Vereine, Verbände und Nationalteams aus 23 Nationen gaben knapp 700 Nennungen ab.

EM-GENERALPROBE GELUNGEN

Aus dem Bezirk St. Pölten traten Wettkampfleiter und Kampfrichterchef Alois Wiesböck (Karate Hayashi), ÖKB-Sportdirektor Martin Kremser (Traismauer), LZ-Coach Erhard Kellner sowie die Nationalteam-Athletinnen Kristin Wieninger aus St. Pölten und Funda Celo aus Neulengbach (beide UKC Zen Tai Ryu HAK

U16-Vizeweltmeisterin Funda Celo ist in der Zwischenzeit bei den U18-Juniorinnen gelandet. De SLZ/HASL-Athletin hatte in der ersten Begegnung mit der Deutschen Samantha Krause (Nordrhein Westfalen) kein Problem mit 5:0 zu gewinnnen, und auch die zweite Runde gegen Fiona Slow (Shitokai Scotland) ergab ein glattes 5:0. Ein drittes 5:0 über die Deutsche Andreina Knoke (Nordrhein Westfalen) führte Celo ins Finale, wo sie auf die Favoritin, die WM-Dritte und Jugend-Europameisterin Carolina Amato aus Italien traf. In einer spannenden Begegnung sah das internationale Kampfgericht die Neulengbacherin mit 3:2 Flaggen besser.

Kristin Wieninger überstand die erste Runde kampflos, da die Französin Louise Frieh nicht erschienen war. In der Folge sah sie sich einer deutschen Phallanx gegenüber: Sie überfuhr zuerst Marija Djordjeric (Nordrhein Westfalen), dann Emma Janekova (Bayerischer Karate Bund) mit jeweils 5:0. Dann eine kurze Schrecksekunde: Ein knappes 3:2 über Kiana Schaefer (Karate-Dojo Lich) brachte den Poolsieg und Finaleinzug. Das Finale gehörte dann klar der Sportsoldatin Kristin Wieninger: Sie gewann mit einem klaren 5:0 über die ehemalige Klub- und SLZ/BORGL-Kollegin Patricia Bahledova, die nun für das LZ Vorarlberg startet die Goldmedaille dieses Bewerbes.

Die beiden sind bei ihrer Performance unglaublich stabil geworden und nützen die Systeme SLZ/HASL/BORGL und Heeressport optimal. Zahlreiche persönliche Einladungen zu internationalen Turnieren zeigen an, dass sie zu den Promis der Kata-Szene gehören, die Turnierveranstalter dabei haben wollen.

Bereits am nächsten Wochenende geht’s zur Akklimatisierung und unmittelbaren Wettkampfvorbereitung nach Sotchi, wo am ersten Februar-Wochenende die europäischen Jugend-Titelkämpfe in den Altersklassen U16, U18 und U21 ausgetragen werden.